Ist-Analyse

Beginnen Sie mit der Analyse Ihrer Kompetenzen, indem Sie den Kompetenzcheck durchführen. Laden Sie für alle drei Kompetenzfelder die zugehörigen Arbeitsblätter “Ist-Analyse” herunter.

 

Testergebnis

Tragen Sie die Ergebnisse des Kompetenzchecks in die Arbeitsblätter ein. Dafür steht Ihnen die zweite Spalte, “Testergebnis” zur Verfügung. Die Werte entsprechen Prozentzahlen gemessen an der höchsten erreichbaren Punktzahl. In grün unterlegte Felder dieser Spalte tragen Sie ein gutes, in weiße ein mittleres und in rote ein nicht so gutes Ergebnis ein.

Meine Einschätzung

Nehmen Sie in der Spalte “Meine Einschätzung” eine eigene Einschätzung Ihrer Kompetenzen vor. Dabei können Sie sich an den folgenden Kategorien orientieren:

Lerner*in: Situationen oder Aufgaben, bei denen diese Kompetenz gefragt ist, erscheinen Ihnen eher schwer. Die fehlende Kompetenz in diesem Bereich hindert Sie oftmals am Erfolg.

Kenner*in: Sie meistern Ihnen bekannte Situationen oder Aufgaben, für die diese Kompetenz nützlich ist, relativ gut. Wenn sich Ihnen jedoch eine ähnliche Herausforderung in einem unbekannten Kontext stellt, können Sie Ihre Fähigkeiten weniger gut einsetzen.

Könner*in: Sie verfügen über eine gut bis sehr gut ausgeprägte Kompetenz in diesem Bereich. Sie können diese Kompetenz auch in für Sie neuen Situationen und Aufgaben voll zur Geltung bringen.

Ergänzen Sie Ihre Einschätzung um die Meinung Anderer, wenn Sie nach dem Kompetenzcheck und Ihrer Selbstbewertung noch keine sichere Einschätzung zu einzelnen Kompetenzen treffen können. Denken Sie an vergangene Situationen, in denen Sie diese Kompetenz gebraucht haben, und die Rückmeldungen, die Sie von Ihren Freunden, Lehrern, Chefs usw. in diesen Situationen bekommen haben.

 

Hieran will ich arbeiten

Nachdem Sie Ihre Kompetenzen analysiert haben, identifizieren Sie einzelne Bereiche, an denen Sie arbeiten möchten. Dafür eignen sich drei verschiedene Strategien:

  • Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und bauen Sie schon gut ausgeprägte Kompetenzbereiche weiter aus. So können Sie sich zum “Experten” in einigen Bereichen entwickeln.
  • Verbessern Sie Kompetenzen, die bisher nicht zu Ihren Stärken gehörten, um Ihr Profil ausgewogen zu gestalten.
  • Wenn während Ihres Studiums Ihre Berufsvorstellungen klarer werden, kann es auch sinnvoll sein zu überlegen, welche Kompetenzen besonders relevant für Ihren Berufswunsch sind, und diese auszubauen.

Sie können natürlich auch alle Strategien gleichzeitig einsetzen. Wenn Ihnen jedoch während der Analyse Ihrer Kompetenzen ein besonders entwicklungsfähiger Bereich aufgefallen ist, der Ihren Erfolg in vielen Situationen schmälert, empfiehlt es sich, hier auf jeden Fall anzusetzen.

 

Hierzu ein kurzes Beispiel:

Der Bereich Zeitmanagement gehört nicht zu Ihren Stärken und Sie halten dadurch immer wieder wichtige Abgabetermine nicht ein. Da Sie in Ihrem Studium und späteren Berufsleben mit Abgabeterminen öfter konfrontiert sein werden, wäre es ein lohnendes Ziel, den Kompetenzbereich Zeitmanagement zu verbessern, um dieses Hindernis, das oft vor Ihrem Erfolg stehen wird, zukünftig bewältigen zu können.

Behalten Sie also schwächer ausgeprägte Kompetenzen, die immer wieder Ihren Erfolg gefährden, besonders im Auge!

Nehmen Sie sich jedoch nicht zu viel vor! Wählen Sie höchstens zwei bis drei Kompetenzen aus und entwickeln Sie diese gezielt.

Tragen Sie zu den Kompetenzen, an denen Sie arbeiten möchten, in Spalte 4 kurz ein, warum Sie diese Kompetenz ausgewählt haben und welche Veränderung Sie sich für diese Kompetenz wünschen.